Brumby aus dem Namadgi-Nationalpark

RassenAustralien

Brumby aus dem Namadgi-Nationalpark

Stockmaß
13-14 Hand
Fellfarbe
Alle Farben
Gefährdungsstatus
Ausgestorben

Wie bei den verwilderten Pferden Amerikas gibt es auch in Australien in verschiedenen Landesteilen vereinzelte Herden. Auch wenn sie eine ähnliche Abstammung haben mögen, haben sie im Laufe der Zeit regionale Merkmale entwickelt, sodass ihre Blutlinien heute einzigartig sind.

Herkunft

Brumbys sind eigentlich keine Wildpferde, sondern verwilderte Hauspferde. Seit Jahrhunderten wurden sie aus den unterschiedlichsten Gegenden ins Land eingeführt. Die importierten Stammtiere (meist für die Kavallerie) waren robust, und die Zucht konzentrierte sich auf anpassungsfähige Pferde, die rauen Bedingungen standhalten konnten.

Vielerorts gelten verwilderte Pferde als Plage, da sie mit den Viehzüchtern um wertvolles Weideland konkurrieren und in Dürreperioden die Ernten zerstören. Meist greift der Staat ein, um die verwilderten Herden zu regulieren, und manchmal werden dabei fragwürdige Methoden angewandt.

Die Population im Namadgi-Nationalpark war bis Ende des 19. Jahrhunderts auf eine recht kleine Herde geschrumpft. 1964 ließ ein besonders harter Winter ihre Zahl auf einen kaum noch überlebensfähigen Bestand sinken. 1987 wurden schließlich die verbliebenen 30 Tiere getötet.

Merkmale

Durchschnittliches Stockmaß 13-14 Hand

Exterieur

Der Kopf ist groß mit geradem Profil
Der Hals ist kurz
Die Beine sind lang
Die Hufe sind hart

Typische Fellfarben

Alle Farben

Charakter

Wesen eines verwilderten Pferdes

Verwendung

Verwilderte Tiere

Australian Brumby Horse Register
Save the Brumbies

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen