Interviews
Boyd Greene – Interview mit dem Pferdekünstler
Name
Boyd Greene
Website & Orte, an denen Sie meine Arbeiten online finden
Website: boydgreene.com
Blog: boydgreeneart.typepad.com/
Western Art and Architecture Magazine
Folgen Sie Boyd auf Twitter: @BoydGreeneArt
Wo ich bin
Ich lebe in Rock Spring, Georgia, mit meiner Frau Holly und dem Jack Russell Terrier Disco, gleich südlich von Chattanooga, Tennessee, am südlichen Ende der Appalachen.
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund & woher kommen Sie?
Ich nutze die mathematischen und musikalischen Rhythmen des Rhythmic Realism in meinen Ölgemälden, um die Natur zum Leben zu erwecken.
Ich setze auf starke Komposition, Rhythmus und Atmosphäre, um in meinen Bildern ein Gefühl von Gelassenheit hervorzurufen
Ich bemühe mich stets, die rohe Schönheit eines Tieres oder einer Szene einzufangen, indem ich sie gründlich verstehe; oft mache ich 200 Fotos von einem einzigen Motiv, um seinen besten Blickwinkel zu finden.
Dann folgt die Recherche nach Informationen in Naturbüchern und im Internet. Als Nächstes fertige ich zahlreiche Studien in Graphit an, um die beste Platzierung und Tonigkeit für ein bestimmtes Motiv zu finden.
Zuletzt skizziere ich mit Graphit eine Zeichnung auf einer mittelgetönten Leinwand, bevor ich male.

Ich verwende nur die feinste Ölfarbe, Old Holland, wegen ihrer erstaunlichen Pigmentierung, und male auf Leinen und Holztafeln. Mit einem Minimum an Pinselstrichen bringe ich meine Inspiration in dickem Farbimpasto, bekannt als Chiaroscuro, und transparenten Schatten zum Ausdruck, um Energie in meine Bilder zu bringen.
Die Schatten werden durch meine Verwendung von Bernstein noch faszinierender; er erzeugt eine Transluzenz, die mit zunehmendem Alter immer schöner wird und verborgene Farben freigibt. Bernstein gilt zudem als eines der besten Konservierungsmittel.
Da ich meine Inspiration in den Ausläufern der Appalachen finde, fasziniert mich die Schöpfung meines Herrn und Erlösers Jesus Christus immer mehr. Es bereitet mir große Befriedigung, nach Motiven zum Malen zu suchen, denn es vertieft mein Verständnis für ein bestimmtes Motiv; durch genaues Studium und Beobachtung lerne ich mehr darüber, was es einzigartig macht.

Wann haben Sie angefangen, Pferde zu zeichnen?
Ich habe als Kind angefangen, Pferde zu zeichnen, inspiriert von den Hotrod-Skizzen meines älteren Bruders. Ich liebte Tiere und hatte wenig Interesse an schnellen Autos, obwohl ich Geschwindigkeit durchaus liebe.
Auf einer kleinen Farm aufzuwachsen und rund um mein Zuhause viele Wälder zum Erkunden zu haben, hat mir eine tiefe Wertschätzung für Natur und Tiere vermittelt
Was ist Ihre Lieblingsrasse?
Wenn ich eine Rasse wählen müsste, um mich hinzusetzen und sie zu beobachten, wären es Clydesdales.
Mein liebstes Reitpferd war eine Mischung aus Morgan und Quarter Horse. Sie war unglaublich zäh und zuverlässig.

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Das Booth Western Art Museum, John Seerey-Lester (der einzige Lehrer, den ich je hatte), der Fotograf Clyde Butcher, Michelangelo wegen der schlichten Schönheit, die er eingefangen hat, und Rembrandt wegen der Dramatik, die er eingefangen hat.
Haben Sie (oder hatten Sie) ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Das wäre wohl ein gelber Labrador namens Snowball, der mit Abstand der zäheste und treueste Hund war, den ich je gesehen habe.
Er hat sich tatsächlich gegen meine Beine gestemmt, damit ich nicht unter einen fallenden Ast lief, nur um dann selbst darunter zu laufen, als er zu fallen begann
Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Lesen, im Internet die Arbeiten anderer Künstler und Fotografen anschauen, durch das Booth Western Art Museum in Cartersville, Georgia, streifen, mit anderen Künstlern und Kreativen sprechen und einfach in der Natur sein, sie aus der Nähe betrachten und all ihre Schönheit in mich aufnehmen.

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert? Der Cloudland Canyon oder jeder Ort, an dem es Tiere zu beobachten gibt.
Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Ich glaube, das Internet wird einen wachsenden Einfluss auf die Kunst haben, je mehr die Verbraucher den Kaufmöglichkeiten vertrauen, die es ihnen bietet.
Eine bessere Auswahl als je zuvor und bessere Mittel für die so dringend nötige Recherche, die so viele Sammler versäumen.
Hat es sich auf Ihre ausgewirkt?
Das Internet hat mir definitiv geholfen, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen, aber ich stehe erst am Anfang dessen, was ich vorhabe.
Mein erstes Projekt wird sein, über das Western Art and Architecture Magazine mit Sammlern in Kontakt zu treten.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Mein Lieblingswerk ist ein Texas-Longhorn-Ochse, den ich erst kürzlich fertig gemalt habe.
Würden Sie es jemals verkaufen?
Ja, das würde ich, und es wird bald auf meiner Website zu sehen sein.

Wofür brennen Sie sonst noch?
Wandern, Sport und Fotografie
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ich scheine immer ziemlich viele neue Gemälde in Arbeit zu haben; ein neues Bild eines Belgischen Kaltbluts, auf das ich mich schon riesig freue, ist mein Favorit! Es ist in der Planungsphase.
Derzeit arbeite ich an der Graphitzeichnung, damit es gründlich durchgeplant ist, wenn das Rosenbild, an dem ich gerade arbeite, fertig ist.
Fortsetzung folgt
Danke an Boyd, dass er das Interview beantwortet und seine Kunst mit uns geteilt hat. Abonnieren Sie unbedingt seinen Kunstblog, um über seine neuesten Werke auf dem Laufenden zu bleiben.
Freuen Sie sich außerdem auf weitere Interviews mit Pferdemalern und Fotografen.
Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie gern hier vorgestellt sehen möchten? Tragen Sie Ihren Namen und Ihre Website unten in den Kommentaren ein oder schreiben Sie mir eine Nachricht, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen