Pferdespaß
Tikbalang – Fabelpferde
Jenseits der alltäglichen Fabelpferde wie Einhorn und Pegasus wollte ich mir einige seltsamere und finsterere Pferde der Mythologie ansehen.
Der Tikbalang, auch Tigbalang, Tigbalan oder Tikbalan genannt, ist ein knochiges Mischwesen, halb Mensch, halb Pferd, das durch das ländliche Hinterland der philippinischen Inseln streifen soll.
Tikbalang
Der Tikbalang war ein ziemlicher Schelm, und der Legende nach lockte er Fremde gern tief in die abgelegenen Wälder der philippinischen Berge. Dazu nutzte er seine besondere Gabe der Gestaltwandlung: Er verwandelte sich in die Liebsten seiner Opfer und führte sie dann in den Wald.

Bild von Keith Thompson Art
Ich habe eine Beschreibung dieses Wesens zusammengestellt, damit Sie es erkennen. Sollten Sie sich allerdings auf den Philippinen befinden und Ihre Großmutter im Wald sehen, folgen Sie ihr nicht.
Woran erkennt man einen Tikbalang?
- Großer, knochiger Körper eines muskulösen Mannes
- Kopf und Hufe eines Pferdes
- Beine so lang, dass die Knie beim Hocken das Gesicht verdecken
- Mähne aus spitzen Stacheln
- Aus einigen der Stacheln lassen sich Talismane herstellen
- Sie verströmen einen Geruch nach verbranntem Haar und Zigarren
Wie man einem Tikbalang entkommt
Der Legende nach muss man, um diesem Wesen zu entkommen, sein Hemd verkehrt herum tragen. Ich sage: Tragen Sie es auf den Philippinen sowieso verkehrt herum, nur um sicherzugehen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen