Pferde in der Kunst
Die Pferde von Karl Bodmer
Karl Bodmer wurde in der Schweiz geboren und studierte dort Kunst, bis ihn Prinz Alexander von Wied-Neuwied mit 24 Jahren auswählte, ihn in die Neue Welt zu begleiten. Zweck der Reise: die Erforschung der indigenen Stämme Amerikas.
Amerikanisches Abenteuer
Bodmer begleitete den Prinzen mehrere Jahre lang durch Nordamerika, lernte unterwegs die einheimischen Völker kennen und malte sie (81 Bilder von ihnen). Seine Werke zeigen viele indigene Kulturen, die es heute nicht mehr gibt, und bieten einen recht realistischen und objektiven Blick auf das Leben nordamerikanischer Stämme im frühen 19. Jahrhundert.
Eigentlich geht es nicht um die Pferde
Es stimmt, in Karls Kunst geht es nicht wirklich um die Pferde, aber ihre Bedeutung im Leben der indigenen Völker ist offensichtlich. Seine Kunst genießt hohes Ansehen, und seine Pferde sind wunderschön.
Ein Blackfoot-Indianer zu Pferd

Crow-Indianer

Pferderennen der Sioux

Indianer bei der Bisonjagd

Begegnung der Reisenden mit Minatarre-Indianern

Das Innere der Hütte eines Mandan-Häuptlings

Keine Rückkehr
Nach seiner Rückkehr nach Europa sollte Bodmer den Atlantik nie wieder überqueren. Stattdessen ging er nach Frankreich und schloss sich einer Gruppe Pariser Künstler an – dort verbrachte er den Rest seines Lebens. Die meisten Bilder, die auf seiner Reise entstanden, wurden in einem Buch zusammengefasst, das der Prinz 1839 veröffentlichen ließ. Interessanterweise ist ein Großteil von Bodmers Werken aus dem Buch heute in den USA ausgestellt.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen