Interviews
Jennifer Munson – Interview mit der Pferdefotografin
Name
Jennifer Munson
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
www.jennifermunson.com
Wo ich lebe
Lexington, Kentucky
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich bin in einer Kleinstadt in Massachusetts aufgewachsen. Ich habe mich in dem Moment verliebt, als ich mein erstes Pferd sah. Schon früh brachten mich meine Eltern zum Reitunterricht auf einen Hof in der Nähe. Im Lauf der Jahre habe ich Western Pleasure, Dressur und Hunter-Reiten gelernt. Ich bin schon immer gern geritten, hatte aber nie ein eigenes Pferd. (Noch nicht.)
Als Erwachsene zog ich mit meinem Mann nach Kentucky. Wieder einmal traten Pferde in mein Leben. Ich besuchte zahlreiche Pferdeveranstaltungen mit meinen Kompaktkameras und ging jedes Mal enttäuscht nach Hause, weil ich den Zauber, den ich sah, nicht einfangen konnte. Mein Mann kaufte mir meine erste Spiegelreflexkamera. Es war eine Canon 10D.

In meiner Freizeit zog ich los und fotografierte jedes Pferd, das ich sah. Meine Leidenschaft für Pferde war in meinen Fotos deutlich zu sehen und hat so meine Karriere vorangebracht.
Ich beschloss, noch einmal Fotografie zu studieren, weil ich eine fundierte Ausbildung in meinem Fach wollte. An der Eastern Kentucky University habe ich meinen BFA in künstlerischer Fotografie gemacht.
Wann haben Sie Ihr erstes Foto gemacht?
An mein allererstes Foto kann ich mich nicht erinnern, aber ich weiß noch, wie ich meine erste Kamera bekam. Es war eine Vivitar-Filmkamera, die ich mit zehn Jahren zu Weihnachten geschenkt bekam. Diese Kamera hatte ich überall dabei.

Was kam zuerst – Pferde oder Kunst und Fotografie?
Zuerst kamen die Pferde. Und das ist immer noch so.
Welche Kamera benutzen Sie?
Meine zwei Lieblingskameras sind meine Canon 5D Mark II und meine Canon 1D Mark II.
Was sehen Sie sich lieber an – Farb- oder Schwarz-Weiß-Fotografie?
Interessante Frage. Ich glaube, das hängt ganz vom Foto ab.
Manche Bilder sehe ich am liebsten in Farbe, andere sind in Schwarz-Weiß wunderschön. Ich mag auch andere Farbvarianten wie Split-Toning.

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Keith Carter, Sandy Skoglund, Tony Stromberg. Ja, eine bunt gemischte Gruppe.
Haben Sie eine Lieblingsrasse?
Friese
Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Nein
Wo waren Sie am meisten inspiriert, hatten aber keine Kamera dabei?
Wahrscheinlich einfach beim Herumfahren in Kentucky (an den Tagen, an denen ich meine Kamera nicht griffbereit habe).

Oft fahre ich an wunderschönen Gestüten vorbei und sehe so viele mögliche Fotos. Kentucky ist wirklich atemberaubend.
Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf Kunst und Fotografie im Allgemeinen haben?
Das Internet ist ein sehr wirkungsvolles Marketinginstrument, mit dem man seine Bilder einem großen Publikum zeigen kann. Dadurch haben mich Menschen aus der ganzen Welt wegen meiner Fotografie kontaktiert. Die Kehrseite: Das Internet öffnet die Tür dafür, dass Leute leicht an Ihre Bilder kommen und sie oft missbrauchen.
Hat es Auswirkungen auf Ihre gehabt?
Ja, das Internet hat sich in vieler Hinsicht auf mein Geschäft ausgewirkt. Meine gesamte Werbung mache ich im Internet. Dort kann ich potenziellen Kunden ein großes Portfolio zeigen. Das Internet ist auch ein toller Ort, um sich mit anderen Fotografen und Künstlern zu vernetzen. Die Kehrseite ist, dass viele meiner Fotos gestohlen und überall im Internet missbraucht wurden.

Weil das Internet so leichten Zugang zu Bildern bietet, ist den meisten Leuten, die ein Bild ohne Erlaubnis des Urhebers nehmen, gar nicht bewusst, dass sie stehlen. Ich musste die Sicherheit meiner Website verbessern und meine Bilder überall mit Wasserzeichen versehen, damit sie unbrauchbar werden.
Wofür brennen Sie sonst noch?
Neben Pferden und Fotografie liegen mir meine Familie, Hunde, Kunst (besonders die Metallschmiedekunst), Florida und Palmen am Herzen.
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ja, ich arbeite an einem neuen Geschäft: www.AtticaEliteStudios.com (demnächst online).

Demnächst mehr
Vielen Dank an Jennifer, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Fotografie-Website vorbei, um ihre neuesten Werke zu sehen.
Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdemalern und Fotografen.
Sind Sie Pferdefotograf oder kennen Sie einen Pferdefotografen, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen