Allgemeine Tipps zur Pferdepflege
Arbeit und Kosten nehmen kein Ende. Diese Kategorien sind allgemein gehalten, aber es sind wirklich die wichtigsten Punkte, an die Sie denken sollten.

Unterbringung
Pferde sind Gewohnheits- und Herdentiere. Deshalb müssen sie sich sicher fühlen, Gesellschaft haben und einen geregelten Alltag. Ein ideales Zuhause bietet viel Platz im Freien, einen Unterstand zum Fressen, Schlafen und als Schutz sowie feste Fütterungszeiten. Die Wahl der Unterbringung kann schwierig sein, ist aber zusätzliche Recherche wert, wenn Sie Ihr Pferd nicht zu Hause halten können.

Ausrüstung
Auch wenn es nebensächlich erscheinen mag: Ohne Ausrüstung lässt sich ein Pferd nicht versorgen. Dinge wie Halfter, Reithelme und Hufkratzer dürfen nicht fehlen. Führen Sie eine Liste der wichtigsten Dinge, damit Sie sicher sind, dass Sie alles haben. Wenn Sie gute Angebote finden und lernen, Ihre Ausrüstung zu pflegen, bekommen Sie etwas für Ihr Geld.

Fütterung
Eine ausgewogene Ernährung und feste Fütterungszeiten sind wesentliche Bausteine für ein gesundes Tier. Am besten für Ihr Pferd ist Futter, das möglichst biologisch, nachhaltig und gentechnikfrei ist – idealerweise mit der Möglichkeit, den ganzen Tag zu grasen. Futter ist teuer, aber Ihr Pferd ist unbezahlbar, und gutes Futter macht alle Beteiligten glücklicher.

Reiten
Manche halten Pferde als Beistellpferde, doch meist schafft man sich ein Pferd vor allem zum Reiten an. Reitstunden und das Erlernen der Techniken Ihrer gewählten Disziplin machen das Reiten für Sie angenehmer. Gruppenstunden sind außerdem eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Die meisten Pensionsställe bieten ihren Einstellern Unterricht und Training in irgendeiner Form an.

Putzen
Ein oft unterschätzter, aber unglaublich wichtiger Teil der Pferdepflege – besonders, wenn es um die Hufe geht. Dafür braucht es keine aufwendigen Waschrituale. Für ein gesundes Tier reichen kurzes Striegeln, Bürsten und Hufeauskratzen. Zugleich ist das eine Gelegenheit, wertvolle Zeit mit Ihrem Tier zu verbringen – in freier Wildbahn stärken Pferde ihre Bindung, indem sie sich gegenseitig putzen.

Hufpflege
Pferde stehen 90 % der Zeit auf ihren Füßen – die Hufe müssen gut ausbalanciert, gut ausgeschnitten und gut beschlagen sein. Neben der täglichen Grundreinigung muss Ihr Pferd alle 6-8 Wochen zum Hufschmied – ob mit oder ohne Eisen. Gesunde Hufe bedeuten weniger Verletzungen und gesunde Beine. Einen guten Hufschmied zu finden ist schwierig, aber es gibt gute Kandidaten. Lassen Sie sich bei der Suche Empfehlungen geben.

Tierärztliche Versorgung
Es ist unerlässlich, dass Sie einen Tierarzt an der Hand haben – für die regelmäßige Vorsorge ebenso wie für Notfälle und Lahmheiten. Mit der Domestizierung haben wir die Lebensweise der Pferde verändert. Eine gute tierärztliche Versorgung hilft, Ihr Tier so gesund und leistungsfähig zu halten, wie es sein sollte. Bleiben Sie nach Möglichkeit bei einem Tierarzt – je besser er Ihr Pferd kennt, desto besser kann er ihm helfen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen