
Das Vietnamesische Weiße Pferd oder Ngua-Trang-Pony stammt aus den Bergen im Norden Vietnams und ist bemerkenswert, weil es immer weiß ist.
Herkunft
Die einheitliche Färbung ist kein Zufall: Weiße Pferde sind in der Gegend für die traditionelle Medizin besonders begehrt. Sogar so sehr, dass weiße Pferde ziemlich selten wurden, woraufhin geschäftstüchtige Leute begannen, sie so schnell wie möglich zu züchten.
Die weiße Färbung beruht auf einer doppelten Dosis des Creme-Aufhellungsgens, das auf jeder Grundfarbe ein weißes Pferd mit rosa Haut und hellen Augen hervorbringt. Auf diese Farben zu züchten ist nicht besonders schwierig, sie sind aber eher selten, und nicht alle Rassen tragen das Creme-Gen. Diese Färbung wird oft für Albinismus gehalten, der bei Pferden tödlich ist, genetisch handelt es sich aber nicht um Albinos.
Die gezielte Zucht auf diese Farbe führte vor Ort zu stärkerer Inzucht in den Herden, mit den bekannten Problemen. In jüngerer Zeit werden die Ponys mit chinesischen Pferden gekreuzt, die das Creme-Gen tragen, um die Inzucht einzudämmen und gesündere Nachkommen zu erhalten.
Die Rasse gilt als leichtfuttrig, kann mit den unterschiedlichsten Futterarten überleben und muss oft selbst für ihr Futter sorgen. Außerdem ist sie sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und wird selten krank.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 12 Hand
Exterieur
Der Kopf ist groß mit geradem Profil
Die Ohren sind klein
Der Hals ist kurz
Die Hinterhand ist abfallend
Oft mit rundem Bauch
Die Beine sind kurz
Die Hufe sind relativ breit und hell
Typische Fellfarben
Immer weiß, durch eine doppelte Dosis (von beiden Elternteilen) des Creme-Aufhellungsgens
Charakter
Ruhig und großzügig
Verwendung
Medizinische Forschung
Traditionelle Medizin
Reiten
Zucht
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen