
Das Marquesas-Pferd ist ein kleines Pferd vom Marquesas-Archipel in Französisch-Polynesien. Es ist ein wichtiger Teil der örtlichen Kultur und gehört schon sehr lange zum Leben auf den Inseln.
Herkunft
Der tatsächliche Ursprung der Rasse ist umstritten: Entweder brachten Polynesier oder Europäer die ersten Pferde auf die Inselgruppe. Die Polynesier kamen um 300 n. Chr. und ließen sich auf den Inseln nieder, europäische Entdecker trafen erst im 17. Jahrhundert ein. Das Inselleben ist für Pferde meist nicht einfach, und auch auf den Marquesas gab es Probleme, vor allem die Konkurrenz um Futter und Wasser. Diese zähe kleine Rasse hat jedoch durchgehalten und sich an alles angepasst, was die Inseln ihr abverlangen. Die Wildpferde der Inseln gelten als Kulturschatz und spielen eine Rolle in der Geschichte der Inseln.
Heute bemühen sich die örtlichen Behörden, die Blutlinien dieser hübschen kleinen Rasse zu erhalten, indem sie ihren Lebensraum schützen, Krankheiten vorbeugen und invasive Arten eindämmen, die sie bedrohen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14 Hand
Kleine Inselpferde
Exterieur
Kompakter Rumpf
Die Beine sind muskulös und kräftig
Die Hufe sind fest
Typische Fellfarben
Alle Fellfarben
Charakter
Sanft und willig
Verwendung
Transport
Leichte Landarbeit
Hüten von Vieh
Tourismus
Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen