
Das Fouta, auch Foutanké oder Senegal-Berber genannt, ist ein leichtes Reitpferd aus den Regionen Baol und Sine Saloum im Senegal in Westafrika.
Herkunft
Der Senegal hat zwar reiche reiterliche Traditionen, doch die Zucht ist stark lokal geprägt, und es gibt keine zentralen Zuchtbücher. Die Rassen im Land sind, was ihre Blutlinien angeht, nicht besonders „rein“. Vielmehr handelt es sich um Pferde, die für örtliche Bedürfnisse gezüchtet oder aufgezogen werden und meist nach ihrem Verbreitungsgebiet benannt sind. Verlässliche Informationen sind daher rar, und die Geschichte von Rasse oder Abstammung lässt sich nur schwer festmachen.
Das Fouta-Pferd entstand aus M’Bayar- und M’Par-Stuten, die mit Fleuve- und gelegentlich mit Berberpferden gekreuzt wurden. Dank ihres edlen Fleuve-Bluts sind sie hoch angesehen und dienen Häuptlingen und Adligen als Reittiere.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 13.3-14.8 Hand
Mähnen- und Schweifhaar ist dicht
Exterieur
Der Kopf ist fein mit geradem Profil
Der Hals ist kurz
Die Brust ist schmal
Der Widerrist ist ausgeprägt
Die Beine sind trocken
Die Hufe sind klein
Typische Fellfarben
Meist Schimmel, es kommen aber die meisten einfarbigen Farben vor
Charakter
Intelligent und willig
Verwendung
Leichte Feldarbeit
Transport
Reiten
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen